Offene Selbstfinanzierung
Offene Selbstfinanzierung ist die Finanzierung des Unternehmens durch die Einbehaltung ausgewiesener Gewinne aus dem Jahresüberschuss. Bei Kapitalgesellschaften erfolgt dies durch Einstellung des Gewinns in offene Rücklagen oder als Gewinnvortrag, wodurch das Eigenkapital erhöht wird. Bei Personengesellschaften oder Einzelunternehmen bleibt der Gewinn auf den Kapitalkonten und wird nicht ausgeschüttet. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 350 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresüberschuss von 50.000 € und behält 30.000 € davon ein, indem es diese in die offenen Rücklagen einstellt – diese 30.000 € stehen nun für Investitionen zur Verfügung.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




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