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Nutzwertanalyse

Die Nutzwertanalyse ist ein Verfahren zur mehrdimensionalen Bewertung von Alternativen (z.B. Investitionsalternativen), das monetäre und nicht-monetäre Kriterien berücksichtigt. Jede Alternative erhält Punktwerte für relevante Merkmale, die mit Gewichtungsfaktoren multipliziert und zu einem Gesamtnutzwert summiert werden. Die Alternative mit dem höchsten Nutzwert gilt als am besten geeignet. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 32 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen möchte zwischen zwei Maschinen für die Produktion wählen. Maschine A ist kostengünstiger, verursacht aber höhere Emissionen, während Maschine B teurer, dafür aber umweltfreundlicher ist. Für die Entscheidung werden zwei Kriterien festgelegt: Kosten (Gewichtungsfaktor 0,6) und Umweltfreundlichkeit (Gewichtungsfaktor 0,4). Maschine A erhält 8 Punkte bei den Kosten und 3 Punkte bei der Umweltfreundlichkeit, Maschine B 5 Punkte bei den Kosten und 9 Punkte bei der Umweltfreundlichkeit. Der Gesamtnutzwert wird berechnet, indem die Punkte mit den Gewichtungsfaktoren multipliziert und addiert werden. Beide Maschinen haben denselben Nutzwert, sodass weitere Kriterien oder Präferenzen berücksichtigt werden müssen, um die Entscheidung zu treffen.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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