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Nutzeninzidenz

Nutzeninzidenz bezeichnet die Verteilungswirkung staatlicher Aktivitäten in Bezug auf den tatsächlich erzielten Nutzen: Sie fragt danach, wie Steuern und öffentliche Leistungen den individuellen Nutzen (Wohlfahrt) der Personen verändern, nicht nur ihr Einkommen oder ihre Güterausstattung. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 223 f.)


Beispiel: Zwei Personen zahlen gleich viel Steuer für den öffentlichen Nahverkehr. Person A nutzt Bus und Bahn täglich und zieht großen Nutzen daraus, Person B besitzt ein Auto und nutzt den Nahverkehr kaum. Obwohl die Kaufkraftbelastung gleich ist, ist der Nutzengewinn für Person A deutlich höher als für Person B.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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