Normativ-reedukative Strategien
- Andreas Armster

- 10. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Normativ-reedukative Strategien als Strategien des Wandels gehen davon aus, dass Veränderung nur gelingt, wenn zugrunde liegende Werte, Normen und Einstellungen der Betroffenen geändert werden. Der Wandel wird als Lernprozess verstanden, bei dem die Betroffenen aktiv eingebunden sind und ihr Verhalten durch Identifikation mit neuen Normen und Werten anpassen. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 565 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen führt ein neues Teamarbeitsmodell ein. Die Mitarbeiter werden in Workshops aktiv eingebunden, um gemeinsam neue Werte wie Zusammenarbeit und Offenheit zu entwickeln und zu verinnerlichen. So verändert sich die Einstellung der Mitarbeiter und das neue Modell wird nachhaltig akzeptiert.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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