Normalkapazität
Aktualisiert: 9. Okt.
Die Normalkapazität bezeichnet das durchschnittliche betriebliche Leistungsvermögen, das ein Betrieb unter normalen Bedingungen bei üblichen Rüst- und Verlustzeiten dauerhaft erreichen kann. Sie wird ausgehend von der maximalen Kapazität anhand von Betriebserfahrungen angepasst, wobei beispielsweise unvermeidbare Schwankungen der menschlichen Leistungsfähigkeit und der Materialqualität berücksichtigt werden. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 173)
Beispiel: Eine Produktionsanlage kann theoretisch 10.000 Stück pro Monat herstellen. Aufgrund üblicher Rüstzeiten, Wartungsarbeiten und Schwankungen der Materialqualität sind dauerhaft jedoch nur 8.000 Stück erreichbar. Die Normalkapazität beträgt somit 8.000 Stück pro Monat.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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