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Normalkalkulation

1. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Die Normalkalkulation ist eine Kalkulationsmethode, bei der anstelle von Effektivkosten normale oder durchschnittliche, vergangenheitsorientierte Werte angesetzt werden. Dabei werden insbesondere durchschnittliche Gemeinkostenzuschlagssätze verwendet, um die Kosten von Produkten oder Leistungen zu ermitteln. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 173)


Beispiel: Ein Unternehmen verwendet für die Fertigung einen normalen Gemeinkostenzuschlagssatz von 50 % auf die Einzelkosten. Betragen die Einzelkosten eines Produkts 2.000 €, werden 1.000 € Gemeinkosten zugerechnet. Die kalkulierten Gesamtkosten betragen somit 3.000 €, auch wenn die tatsächlich angefallenen Gemeinkosten leicht abweichen.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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