Nominalskala
Aktualisiert: 21. Dez. 2025
Eine Nominalskala ist ein Messniveau, bei dem Merkmale lediglich in Kategorien eingeteilt werden, ohne dass eine Rangordnung besteht. Sie dient dazu, Gleichheit oder Verschiedenheit der Merkmalsausprägungen zu kennzeichnen, zum Beispiel Geschlecht (Junge/Mädchen) oder Klassenstufe (Zweitklässler/Drittklässler). Es können Häufigkeiten gezählt und der Modalwert bestimmt werden, mehr statistische Aussagen sind auf dieser Skala nicht möglich. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 66 ff.)
Beispiel: Erfassung des Lieblingsobstes von Schülern: Einige Schüler geben „Apfel“ an, andere „Banane“ und wieder andere „Traube“. Hier lässt sich nur feststellen, wie viele Schüler welches Obst bevorzugen, beispielsweise 8 Apfel-Fans, 5 Bananen-Fans und 7 Trauben-Fans, eine Rangordnung oder ein Durchschnittswert kann nicht gebildet werden.
Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich




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