Niveauverschiebungseffekt
Der Niveauverschiebungseffekt beschreibt, dass in Krisenzeiten (z. B. Kriegen) die Staatsausgaben und Steuern steigen und nach der Krise nicht mehr auf das frühere Niveau zurückgehen. Dadurch bleibt die Staatsquote dauerhaft höher. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 150)
Beispiel: Während einer Wirtschaftskrise erhöht der Staat seine Ausgaben und Steuern. Nach der Krise werden sie zwar teilweise gesenkt, bleiben aber über dem Vorkrisenniveau.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien




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