Nikolauseffekt
- Andreas Armster

- 27. Juli 2025
- 1 Min. Lesezeit
Der Nikolauseffekt beschreibt die Tendenz, dass bei Leistungsbeurteilungen kürzlich gezeigte Leistungen stärker gewichtet werden als solche, die länger zurückliegen. Das bedeutet, dass aktuelle Ereignisse die Bewertung unverhältnismäßig beeinflussen. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 443)
Beispiel: Ein Mitarbeiter hat im Laufe des Jahres sehr gute Arbeit geleistet, macht aber kurz vor der Beurteilung einen Fehler. Der Vorgesetzte bewertet ihn schlechter, weil der letzte Eindruck (der Fehler) stärker wirkt als die guten Leistungen davor.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



Kommentare