Nichttarifäre Handelshemmnisse
- Andreas Armster

- 31. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Nichttarifäre Handelshemmnisse sind staatliche Eingriffe in den Außenhandel, die nicht über Zölle oder Steuern, sondern über andere Maßnahmen erfolgen, z. B. mengenmäßige Beschränkungen, technische Normen, Gesundheitsstandards oder Sicherheitsstandards. Sie erschweren den Import oder Export von Waren und gelten als marktinkonform, da sie direkt in Marktmechanismen eingreifen. (vgl. Weitz/Eckstein 2015, S. 119 f.)
Beispiel: Ein Land schreibt vor, dass importierte Autos bestimmte Abgasnormen erfüllen müssen, die strenger sind als im Ausland üblich. Dadurch wird der Import teurer oder sogar unmöglich, während die einheimische Autoindustrie geschützt wird.
Weitz, B. O.; Eckstein, A. (2015): VWL Grundwissen. 3. Auflage. Freiburg: Haufe



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