Nichtregulierter Messstellenbetrieb
- Andreas Armster

- 28. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Ein nichtregulierter Messstellenbetrieb bezeichnet den Einbau, Betrieb und die Fernauslesung von Messeinrichtungen außerhalb des Regelwerks des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG). Er wird vor allem in den Sparten Wasser und Wärme eingesetzt und nutzt häufig IoT-Funktechnologien zur Datenübertragung. Der Messstellenbetreiber kann dabei frei über die eingesetzte Kommunikations- und IT-Infrastruktur entscheiden, solange der Stand der Technik eingehalten wird. (vgl. Linnemann 2024, S. 172)
Beispiel: Ein Stadtwerk betreibt Wasserzähler in Mehrfamilienhäusern, die per LoRaWAN ihre Verbrauchsdaten automatisch an eine zentrale Plattform senden. Die Zähler sind nicht an ein Smart-Meter-Gateway angebunden, sondern werden über ein eigenes IoT-Funknetz ausgelesen – das ist ein nichtregulierter (IoT-)Messstellenbetrieb.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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