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Neubewertungsmethode

1. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Die Neubewertungsmethode ist eine Methode der Kapitalkonsolidierung, bei der die stillen Reserven des Beteiligungsunternehmens vollständig aufgedeckt und in der Konzernbilanz berücksichtigt werden. Dadurch werden die Vermögensgegenstände und Schulden des Tochterunternehmens mit ihren neu bewerteten Werten angesetzt. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 172)


Beispiel: Ein Mutterunternehmen erwirbt 100 % eines Tochterunternehmens für 500.000 €. Das bilanzielle Eigenkapital des Tochterunternehmens beträgt 400.000 €, enthält jedoch stille Reserven von 50.000 €. Durch die Neubewertung erhöht sich das Eigenkapital auf 450.000 €. Die verbleibende Differenz von 50.000 € zwischen Kaufpreis und neu bewertetem Eigenkapital wird als Geschäftswert oder Firmenwert ausgewiesen.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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