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Netzsteuerung

27. Jan.
1 Min. Lesezeit

Netzsteuerung bezeichnet alle technischen und betrieblichen Maßnahmen eines Netzbetreibers, mit denen Stromflüsse, Spannung und Auslastung im Netz aktiv beeinflusst werden, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Überlastungen oder Spannungsprobleme zu vermeiden. (vgl. Linnemann 2024, S. 113 ff.)


Beispiel: Ein Verteilnetzbetreiber erkennt an einem sonnigen Mittag, dass durch viele PV-Anlagen die Spannung im Niederspannungsnetz zu hoch wird, und regelt über einen regelbaren Ortsnetztransformator die Spannung ab, sodass alle Haushalte weiterhin störungsfrei mit Strom versorgt werden.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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