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Netzplanung

Netzplanung ist der systematische Prozess, bei dem ein Netzbetreiber mithilfe von Netzberechnungen (z. B. Lastflussberechnungen und Kurzschlussberechnungen) analysiert, wie ein bestehendes Stromnetz angepasst oder ausgebaut werden muss, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen und Grenzwertverletzungen sicher zu vermeiden. (vgl. Linnemann 2024, S. 128 ff.)


Beispiel: Ein Verteilnetzbetreiber stellt fest, dass durch neue Photovoltaikanlagen in einem Wohngebiet die zulässige Spannung im Sommer überschritten werden könnte. In der Netzplanung berechnet er verschiedene Varianten und entscheidet sich, einen regelbaren Ortsnetztransformator einzubauen, um die Spannung dauerhaft im zulässigen Bereich zu halten.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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