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Netzbetreibermodell

Das Netzbetreibermodell ist eine im EEG 2021 eingeführte Übergangslösung für ausgeförderte EE-Anlagen unter 100 kW. Dabei übernimmt der Netzbetreiber die Vermarktung des eingespeisten Stroms und vergütet ihn zum Jahresmarktwert abzüglich einer pauschalen Vermarktungsgebühr. Ziel ist ein einfacher, unbürokratischer Weiterbetrieb der Anlage ohne eigene Direktvermarktung. (vgl. Linnemann 2024, S. 385 f.)


Beispiel: Eine 8-kW-Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus läuft nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung. Der Betreiber meldet sie beim Netzbetreiber an und speist den Strom weiter ein. Der Netzbetreiber vermarktet den Strom automatisch und zahlt dem Betreiber den Jahresmarktwert (z. B. 6 ct/kWh) minus Vermarktungskosten aus.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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