Netzautomatisierung
- Andreas Armster

- 27. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Netzautomatisierung bezeichnet den Einsatz von digitalen Systemen, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, mit denen Stromnetze zunehmend automatisch überwacht, gesteuert und optimiert werden. Ziel ist es, trotz steigender Komplexität durch erneuerbare Energien, neue Verbraucher und volatile Einspeisung die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, Netze effizienter auszulasten und Eingriffe schneller oder ohne manuelles Handeln umzusetzen. (vgl. Linnemann 2024, S. 125 ff.)
Beispiel: Ein Verteilnetzbetreiber nutzt ein automatisiertes Leitsystem, das bei hoher PV-Einspeisung selbstständig einen regelbaren Ortsnetztransformator nachstellt, um die Spannung im zulässigen Bereich zu halten, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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