Nettostromerzeugung
- Andreas Armster

- 25. Jan.
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Nettostromerzeugung bezeichnet die tatsächlich ins Stromnetz eingespeiste Strommenge, nachdem der Eigenverbrauch der Kraftwerke (z. B. für Pumpen, Kühlung oder Steuerung) von der erzeugten Bruttostrommenge abgezogen wurde. (vgl. Linnemann 2024, S. 31)
Beispiel: Ein Kohlekraftwerk erzeugt 1 000 MWh Strom (Bruttostromerzeugung), verbraucht davon aber 50 MWh selbst für den Betrieb. Die Nettostromerzeugung beträgt somit 950 MWh, die ins Stromnetz eingespeist werden.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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