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Nettofinanzspanne

9. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Die Nettofinanzspanne misst, wie viel Ergebnis eine Bank aus ihrem Eigenhandelsgeschäft – also aus Geschäften mit Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen – im Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme erzielt. Eine positive Spanne zeigt, dass der Ertrag aus dem Handel die dafür anfallenden Aufwendungen übersteigt. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 82)


Beispiel: Erzielt eine Bank im Jahr aus ihrem Wertpapierhandel und Devisenhandel einen Überschuss von 40 Mio. €, während ihre durchschnittliche Bilanzsumme 40 Mrd. € beträgt, ergibt sich eine Nettofinanzspanne von 0,10 %. Das bedeutet, dass das Handelsgeschäft im betrachteten Zeitraum einen kleinen, aber positiven Beitrag zur Gesamtertragslage der Bank geleistet hat.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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