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Neoklassische Finanzierungstheorie

Die neoklassische Finanzierungstheorie betrachtet ein Unternehmen als Instrument zur Nutzenmaximierung der relevanten Wirtschaftssubjekte, insbesondere von Eigenkapitalgebern und Fremdkapitalgebern. Investitionsentscheidungen und Finanzierungsentscheidungen werden danach beurteilt, ob sie den maximalen individuellen Nutzen der Beteiligten erzielen. Anders als die klassische Theorie rückt hier die finanzwirtschaftliche Perspektive über die güterwirtschaftliche hinaus, da nur lohnende finanzielle Aktivitäten Investitionen rechtfertigen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 256 ff.)


Beispiel: Ein Investor prüft, ob ein Kredit an ein Unternehmen vergeben werden soll. Wenn die erwartete Rendite höher ist als das Risiko, wird der Kredit gewährt, weil er den eigenen Nutzen maximiert.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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