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Neoinstitutionalistische Finanzierungstheorie

5. Jan.
1 Min. Lesezeit

Die neoinstitutionalistische Finanzierungstheorie untersucht Marktunvollkommenheiten, die durch asymmetrische Informationsverteilung zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern entstehen, sowie die daraus resultierenden Transaktionskosten und Informationskosten. Sie analysiert, wie diese Marktunvollkommenheiten finanzwirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen, und entwickelt Ansätze (z. B. die Principal-Agent-Theorie), um Interessenkonflikte zwischen Kapitalgebern und Managern zu verringern. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 256 ff.)


Beispiel: Ein Investor überträgt einem Manager die Entscheidungsbefugnis über ein Investitionsprojekt. Da der Manager eigene Vorteile anstreben könnte (z. B. Bonuszahlungen), werden Kontrollmechanismen wie Monitoring oder Anreizsysteme eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Investition im Sinne des Investors erfolgt.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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