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Nachrichtenkonferenz

26. Aug.
1 Min. Lesezeit

Bei der Nachrichtenkonferenz handelt es sich um eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler ein aktuelles Thema oder einen medialen Fall aus unterschiedlichen Rollen und Perspektiven bearbeiten. Dafür übernehmen sie beispielsweise die Rollen von Journalisten, Influencern oder Faktencheckern. Sie bereiten sich auf ihre jeweilige Rolle vor, analysieren den Fall in Gruppen und präsentieren anschließend ihre unterschiedlichen Sichtweisen in einer gemeinsamen „Nachrichtenkonferenz“. Ziel der Methode ist es, Medienkompetenz und kritisches Denken zu fördern sowie die Teamarbeit und Argumentationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu schulen. (vgl. Thömmes 2026, S. 246)


Beispiel: Im Wirtschaftsunterricht wird das Thema „Ein Unternehmen steht wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der Kritik“ behandelt. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen verschiedene Rollen: Die Journalisten recherchieren sachlich zum Unternehmen und prüfen die verwendeten Quellen, die Influencer betrachten den Fall aus der Perspektive ihrer Follower und überlegen, welche Wirkung die Berichterstattung haben könnte, während die Faktenchecker die Aussagen kritisch überprüfen und nach Belegen suchen. Anschließend treffen sich alle Gruppen zu einer „Nachrichtenkonferenz“ und stellen ihre Ergebnisse vor. Dabei vergleichen sie die unterschiedlichen Perspektiven und diskutieren gemeinsam, wie der Fall sachlich und möglichst fundiert eingeordnet werden kann.


Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

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