Myonkatalytische Fusion
- Andreas Armster

- 19. Apr.
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Die myonkatalytische Fusion ist ein Fusionsverfahren, bei dem Elektronen in Wasserstoffisotopen durch schwerere Myonen ersetzt werden, sodass die Atomkerne näher zusammenrücken und bereits bei niedrigen Temperaturen fusionieren können. (vgl. Blum/Rosenthal/Diekmann 2020, S. 82 f.)
Beispiel: Bei der myonkatalytischen Fusion bildet ein Myon mit Deuterium und Tritium ein sogenanntes (d–μ–t)-Molekül, in dem die Kerne so nahe zusammenrücken, dass sie miteinander zu Helium fusionieren und dabei Energie freisetzen.
Blum, U.; Rosenthal, E.; Diekmann, B. (2020): Energie – Grundlagen für Ingenieure und Naturwissenschaftler. Machbarkeiten, Grenzen und Umweltauswirkungen. Wiesbaden: Springer Vieweg



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