Murray N. Rothbard
Murray N. Rothbard (1926–1995) war ein amerikanischer Nationalökonom und einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule. Er vertrat einen radikalen Liberalismus (Libertarismus), der individuelle Freiheit, Privateigentum und freie Märkte in den Mittelpunkt stellt. Rothbard war der Ansicht, dass staatliche Eingriffe weitgehend überflüssig sind und viele Aufgaben des Staates vom Markt übernommen werden sollten. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 528 f.)
Beispiel: Nach Rothbards Vorstellungen könnten Sicherheitsleistungen nicht vom Staat, sondern von privaten Unternehmen angeboten werden. Bürger würden selbst entscheiden, bei welchem Anbieter sie beispielsweise einen privaten Sicherheitsdienst oder Rechtsschutzdienst in Anspruch nehmen möchten.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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