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Mundell-Fleming-Modell

Das Mundell-Fleming-Modell ist ein makroökonomisches Modell für offene Volkswirtschaften, das zeigt, wie Fiskalpolitik und Geldpolitik unter festen oder flexiblen Wechselkursen über Zinssätze, Kapitalbewegungen und Wechselkurse auf Produktion, Geldmenge und Leistungsbilanz wirken. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 392)


Beispiel: Ein Land mit flexiblem Wechselkurs erhöht die Staatsausgaben (Budgetdefizit). Dadurch steigen die Zinsen, ausländisches Kapital fließt ins Land, die Währung wertet auf und die Exporte sinken. Der anfängliche Konjunkturimpuls wird daher teilweise durch geringere Nettoexporte abgeschwächt.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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