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Moderne klassische Beschäftigungstheorie

Die moderne klassische Beschäftigungstheorie geht davon aus, dass sich eine freie Marktwirtschaft durch Angebot und Nachfrage selbst reguliert und ohne staatliche Eingriffe langfristig wieder ein Gleichgewicht erreicht. Der Staat soll sich weitgehend zurückhalten und höchstens für stabile Rahmenbedingungen (z. B. Preisstabilität, Wettbewerb) sorgen. (vgl. Weitz/Eckstein 2015, S. 81 f.)


Beispiel: Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, setzt die moderne klassische Beschäftigungstheorie nicht auf zusätzliche Staatsausgaben, sondern darauf, dass Unternehmen durch Steuererleichterungen oder den Abbau von Bürokratie mehr investieren. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze, und der Arbeitsmarkt findet von selbst ins Gleichgewicht zurück.


Weitz, B. O.; Eckstein, A. (2015): VWL Grundwissen. 3. Auflage. Freiburg: Haufe

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