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Mittelfristige Verbindlichkeitsstruktur

8. Feb.
1 Min. Lesezeit

Die mittelfristige Verbindlichkeitsstruktur gibt den Anteil der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren an den gesamten Verbindlichkeiten eines Unternehmens an. Sie dient der Beurteilung der finanziellen Stabilität, da mittelfristige Verbindlichkeiten einen geringeren kurzfristigen Liquiditätsabfluss verursachen als kurzfristige, aber weniger Planungssicherheit bieten als langfristige Verbindlichkeiten. (vgl. Roos 2024, S. 390 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen hat insgesamt Verbindlichkeiten von 1.000.000 €. Davon sind 300.000 € innerhalb eines Jahres fällig, 400.000 € haben eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren und 300.000 € sind erst nach mehr als fünf Jahren zurückzuzahlen. Die mittelfristige Verbindlichkeitsstruktur beträgt damit 40 %, was bedeutet, dass ein erheblicher Teil der Schulden nicht kurzfristig, sondern erst in den nächsten Jahren fällig wird.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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