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Mindestsicherung

16. Feb.
1 Min. Lesezeit

Mindestsicherung bezeichnet eine verteilungspolitische Regel, nach der eine Gesellschaft ein Mindestniveau materiellen Lebensstandards festlegt, das kein Individuum unterschreiten soll. Alle Personen, die dieses Niveau nicht aus eigener Kraft erreichen können, erhalten gezielte Unterstützung, finanziert durch Umverteilung von materiell besser gestellten zu bedürftigen Individuen, wobei die Umverteilung effizient und möglichst marktverträglich erfolgen soll. (vgl. Roth 2021, S. 214 f.)


Beispiele: Bürgergeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Grundeinkommen


Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag

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