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Mikropolitik

2. Juli 2025
1 Min. Lesezeit

Mikropolitik bezeichnet den bewussten, strategischen Einsatz von Einfluss und Macht in Organisationen, um Interessen durchzusetzen – entweder nicht offiziell genehmigte Ziele oder offizielle Ziele mit inoffiziellen Mitteln. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 63 f.)


Beispiel: Ein Abteilungsleiter nutzt persönliche Netzwerke, um ein Projekt durchzusetzen, das offiziell nicht priorisiert ist. Er gewinnt gezielt Unterstützer aus anderen Abteilungen, um die Geschäftsführung indirekt unter Druck zu setzen.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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