Mezzanine-Kapital
- Andreas Armster

- 6. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Mezzanine-Kapital ist eine hybride Finanzierungsform zwischen Eigenkapital und Fremdkapital. Es ist in der Regel nachrangig gegenüber Fremdkapital, befristet bereitgestellt und mit einer höheren, oft erfolgsabhängigen Vergütung verbunden, wird aber wirtschaftlich häufig wie Eigenkapital behandelt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 338 ff.)
Beispiel: Ein mittelständisches Unternehmen nimmt zur Finanzierung einer Expansion ein nachrangiges Darlehen auf. Der Kapitalgeber erhält dafür eine feste Grundverzinsung sowie eine zusätzliche Gewinnbeteiligung, wird im Insolvenzfall aber erst nach den Banken bedient. Dadurch verbessert sich das Unternehmensrating, ohne dass Stimmrechte abgegeben werden müssen.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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