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Methodologischer Individualismus

17. Jan.
1 Min. Lesezeit

Methodologischer Individualismus ist die Auffassung, dass alle sozialen Zustände und gesellschaftlichen Entwicklungen aus dem Handeln und den Interessen einzelner Individuen erklärt und bewertet werden müssen. Ein „öffentliches Interesse“ existiert dabei nicht eigenständig, sondern ergibt sich als Summe der Einzelinteressen. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 7)


Beispiel: Die staatliche Steuerpolitik wird nicht als eigenständiges Gemeinwohl bewertet, sondern danach, wie sie die Entscheidungen und Interessen der einzelnen Bürger beeinflusst.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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