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Methode des vernetzten Denkens

18. Feb.
1 Min. Lesezeit

Die Methode des vernetzten Denkens ist ein Analyseansatz, der komplexe Systeme ganzheitlich betrachtet, indem Wechselwirkungen, Abhängigkeiten und Rückkopplungen zwischen allen relevanten Einflussfaktoren systematisch erfasst und bewertet werden, um fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. (vgl. Geyer/Ahrendt 2016, S. 239 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen stellt sinkende Umsätze fest. Statt nur den Preis zu senken, analysiert es vernetzt Zusammenhänge zwischen Produktqualität, Mitarbeitermotivation, Lieferzeiten, Kundenzufriedenheit und Marketing. Dabei erkennt es, dass lange Lieferzeiten die Kundenzufriedenheit senken, was wiederum den Umsatz reduziert. Die Maßnahme ist daher nicht ein niedrigerer Preis, sondern die Optimierung der Logistik.


Geyer, H.; Ahrendt, B. (2016): Crashkurs BWL. 6. Auflage. Freiburg/München: Haufe

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