Mengenmäßiger Vermögenszuwachs
- Andreas Armster

- vor 7 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Mengenmäßiger Vermögenszuwachs liegt vor, wenn sich der Bestand an Vermögensgütern einer Person erhöht, also mehr Vermögenseinheiten hinzukommen, etwa durch Sparen und Vermögensbildung aus versteuertem Einkommen oder durch Vermögenstransfers wie Erbschaften oder Schenkungen, unabhängig von Wertänderungen bestehender Vermögensgüter. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 342 ff.)
Beispiel: Eine Person verdient 40.000 € im Jahr und spart davon 5.000 €, mit denen sie zusätzliche Wertpapiere kauft. Ihr Vermögensbestand steigt dadurch mengenmäßig von z. B. 50.000 € auf 55.000 €, unabhängig davon, ob sich die Preise der bereits vorhandenen Wertpapiere ändern.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



Kommentare