Mengenbilanzierung
- Andreas Armster

- 26. Jan.
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Mengenbilanzierung bezeichnet den Prozess, bei dem der Verteilnetzbetreiber auf Basis von Verbrauchsprognosen und historischen Daten die erwarteten Strommengen und Leistungen ermittelt, um daraus die Netznutzungsentgelte für das kommende Jahr festzulegen und abzurechnen. (vgl. Linnemann 2024, S. 62)
Beispiel: Ein Verteilnetzbetreiber erwartet für das nächste Jahr, dass über sein Netz 1.000.000 kWh Strom transportiert werden. Auf dieser Basis legt er die Netzentgelte fest. Am Jahresende wird geprüft, wie viel Strom tatsächlich geflossen ist, und die Abrechnung gegenüber Lieferanten bzw. Letztverbrauchern erfolgt entsprechend dieser bilanzierten Strommenge.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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