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Mehrmengenabrechnung

Die Mehrmengenabrechnung bezeichnet den Abrechnungsprozess zwischen Netzbetreiber und Lieferant, bei dem festgestellt wird, dass die tatsächlich gelieferte Energiemenge unter der zuvor prognostizierten Menge liegt. Die nicht verbrauchte, aber prognostizierte Energiemenge gilt als Mehrmenge und wird dem Lieferanten vom Netzbetreiber finanziell erstattet. (vgl. Linnemann 2024, S. 62)


Beispiel: Ein Stromlieferant prognostiziert für einen Kunden einen Jahresverbrauch von 100.000 kWh. Tatsächlich werden am Jahresende nur 95.000 kWh verbraucht. Die Differenz von 5.000 kWh ist eine Mehrmenge und wird dem Lieferanten vom Netzbetreiber im Rahmen der Mehrmengenabrechnung gutgeschrieben.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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