Mehrliniensystem
Das Mehrliniensystem ist dadurch gekennzeichnet, dass eine untergeordnete Stelle Weisungen von mehreren übergeordneten Stellen erhält, also eine Mehrfachunterstellung besteht. Es ermöglicht eine stärkere Spezialisierung der Leitungsbefugnisse, da verschiedene Vorgesetzte nur für bestimmte Aufgabenbereiche zuständig sind. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 286 f.)
Beispiel: Ein Marketingmitarbeiter in einem Unternehmen, der fachliche Anweisungen sowohl vom Leiter der Marketingabteilung als auch von einem Produktmanager für ein spezielles Produkt erhält. Während der Abteilungsleiter über allgemeine Marketingstrategien entscheidet, gibt der Produktmanager konkrete Vorgaben für die Produktkampagne.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag




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