Mehrdimensionalität
Aktualisiert: 9. Okt.
Mehrdimensionalität bezeichnet die Eigenschaft von Datenstrukturen in Controlling-Informationssystemen, bei der Fakten wie Kosten, Erlöse oder Deckungsbeiträge gleichzeitig nach verschiedenen Bezugsgrößen, den sogenannten Dimensionen, betrachtet werden können. Ein Deckungsbeitrag I kann beispielsweise nach Produkt, Region, Zeit, Kunde oder Organisation analysiert werden. Die Dimensionen enthalten verschiedene Elemente und können über mehrere Konsolidierungsebenen zusammengefasst werden. Mithilfe von OLAP-Systemen lassen sich diese Daten flexibel aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 164 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen analysiert den Deckungsbeitrag I nach den Dimensionen Produkt, Region, Quartal und Kunde. Dabei kann das Management beispielsweise feststellen, dass Produkt A in der Region West im 3. Quartal bei Kunde X einen Deckungsbeitrag von 50.000 € erzielt hat. Die Daten können anschließend auf höhere Ebenen, etwa Produktsparten oder Gesamtunternehmen, zusammengefasst werden.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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