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Mehr-Linien-System

16. Feb.
1 Min. Lesezeit

Das Mehr-Linien-System ist eine Organisationsform, bei der eine Stelle Weisungen von mehreren übergeordneten Stellen erhält, wobei jede Weisung auf ein klar abgegrenztes Fachgebiet oder Aufgabengebiet beschränkt ist. Voraussetzung für ein reibungsloses Funktionieren sind eindeutig geregelte Zuständigkeiten, um Doppelunterstellungen zu vermeiden. (vgl. Geyer/Ahrendt 2016, S. 21)


Beispiel: In einem Industriebetrieb erhält ein Produktionsmitarbeiter fachliche Anweisungen zur Maschinenbedienung vom Produktionsleiter, Sicherheitsvorgaben von der Arbeitsschutzabteilung und Qualitätsanforderungen vom Qualitätsmanager. Jede Weisung bezieht sich dabei auf ein eigenes Fachgebiet.


Geyer, H.; Ahrendt, B. (2016): Crashkurs BWL. 6. Auflage. Freiburg/München: Haufe

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