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Medienbildung

Medienbildung im Sinne des Lernens über Medien bezeichnet im schulischen Kontext den pädagogisch begleiteten Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Haltungen, die einen sachgerechten, kritischen, selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien ermöglichen. Medien werden dabei selbst zum Lerngegenstand, indem Schülerinnen und Schüler lernen, Medien auszuwählen, zu nutzen, zu gestalten, zu bewerten sowie deren Wirkungen und Produktionsbedingungen zu reflektieren. Ziel ist der Aufbau allgemeiner und fachspezifischer Medienkompetenz, wie sie etwa von der Kultusministerkonferenz als Voraussetzung für verantwortliches Handeln in einer medial geprägten Lebenswelt definiert wird. (vgl. Arndt 2017, S. 20 ff.)


Beispiel: Analyse eines Online-Nachrichtenartikels im Wirtschaftsunterricht: Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, welche Interessen hinter der Darstellung wirtschaftlicher Sachverhalte stehen, wie Überschriften und Grafiken die Wahrnehmung beeinflussen und welche Quellen verwendet werden. Dabei lernen sie, Medien kritisch zu bewerten und deren Wirkungen sowie Produktionsbedingungen zu reflektieren, wodurch gezielt Medienkompetenz aufgebaut wird.


Arndt, H. (2017): Medien des Wirtschaftsunterrichts. Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich

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