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Mathematisch-statistische Kostenspaltung

30. Sept.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Die mathematisch-statistische Kostenspaltung ist eine vergangenheitsorientierte Methode zur Aufteilung der Gesamtkosten in fixe und variable Kosten. Sie basiert auf empirischen Daten über Gesamtkosten bei unterschiedlichen Beschäftigungsgraden. Bei der einfachen Methode des proportionalen Satzes wird der variable Kostenanteil je Leistungseinheit aus der Differenz der Gesamtkosten zweier Beschäftigungsgrade geteilt durch die Differenz der entsprechenden Leistungsmengen ermittelt. Statistische Verfahren wie die Methode der kleinsten Quadrate verwenden dagegen mehrere Beobachtungswerte. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 164)


Beispiel: Bei 1.000 Stück betragen die Gesamtkosten 30.000 €, bei 2.000 Stück 50.000 €. Die variablen Kosten je Stück betragen nach der Methode des proportionalen Satzes 20 €: (50.000 € − 30.000 €) ÷ (2.000 − 1.000) = 20 €. Die fixen Kosten betragen damit 10.000 €, denn bei 1.000 Stück entfallen 20.000 € auf variable und 10.000 € auf fixe Kosten.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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