top of page
Affiliate.png

Materiality Principle

11. Sept.
1 Min. Lesezeit

Das Materiality Principle (Wesentlichkeitsprinzip) ist ein Bilanzierungsgrundsatz nach IFRS und US-GAAP. Danach sollen im Jahres- bzw. Konzernabschluss vor allem Informationen berücksichtigt werden, die für die Entscheidungen von Investoren relevant sind. Unwesentliche Informationen müssen nicht mit demselben Detaillierungsgrad dargestellt werden. (vgl. Schneck 2018, S. 657 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen besitzt Bürobedarf im Wert von 100 €. Für die Investitionsentscheidung eines Großinvestors ist dieser Betrag unerheblich. Daher muss dieser kleine Posten nicht besonders detailliert dargestellt werden. Eine Investition von 10 Mio. € wäre dagegen wesentlich und müsste entsprechend transparent ausgewiesen werden.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

Kommentare


bottom of page