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Matching

11. Sept.
1 Min. Lesezeit

Matching bezeichnet die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten, insbesondere innerhalb eines Konzerns und häufig in Fremdwährungen. Dadurch können gegenseitige Zahlungsströme reduziert und Währungsrisiken verringert werden. Erfolgt die Aufrechnung zu einem vorher festgelegten Wechselkurs, spricht man von Netting. (vgl. Schneck 2018, S. 657 ff.)


Beispiel: Eine deutsche Tochtergesellschaft hat gegenüber ihrer US-Muttergesellschaft eine Forderung von 100.000 $, während sie gleichzeitig 60.000 $ an die Mutter zahlen muss. Durch Matching werden die Beträge verrechnet, sodass nur noch 40.000 $ tatsächlich ausgeglichen werden müssen. Dadurch wird auch das Währungsrisiko reduziert.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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