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Martin Buber

23. Aug.
1 Min. Lesezeit

Martin Buber (1878–1965) prägte die Pädagogik vor allem durch sein Verständnis der Erziehung als „reines dialogisches“ Verhältnis. Das dialogische Prinzip beschreibt dabei eine Beziehung zwischen Ich und Du, in der der Mensch dem anderen als eigenständiger Person begegnet. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 93)


Beispiel: Ein Lehrer behandelt einen Schüler nicht nur als jemanden, dem er Wissen vermitteln muss, sondern spricht mit ihm über seine Schwierigkeiten, hört ihm aufmerksam zu und nimmt ihn als eigenständige Person ernst. Der Lehrer versucht also nicht einfach, den Schüler nach seinen Vorstellungen zu formen, sondern begegnet ihm in einem echten Ich-Du-Verhältnis.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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