MAPI-Methode
Die MAPI-Methode ist eine Erfahrungsformel zur Beurteilung von Investitionen. Dabei wird der erwartete jährliche Investitionserfolg ins Verhältnis zur Nettoinvestitionsauszahlung (Kapitaleinsatz) gesetzt. Der daraus berechnete Dringlichkeitsmaßstab D zeigt, wie vorteilhaft bzw. dringlich eine Investition ist. (vgl. Schneck 2018, S. 657 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen plant eine neue Maschine mit einem Kapitaleinsatz von 100.000 €. Der erwartete Betriebsgewinn beträgt 15.000 €, zusätzlich werden 5.000 € an Kapitalverzehr eingespart, während 2.000 € zusätzlicher Kapitalverzehr und 3.000 € Steuererhöhung entstehen. Der Dringlichkeitsmaßstab beträgt somit D = (15.000 + 5.000 − 2.000 − 3.000) / 100.000 = 0,15 bzw. 15 %. Je höher dieser Wert im Vergleich zu anderen Investitionen ist, desto vorteilhafter ist die Investition.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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