Machtdistanz
- Andreas Armster

- 9. Juli 2025
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Machtdistanz beschreibt, wie stark Ungleichheiten und Autoritäten in einer Kultur akzeptiert werden. Hohe Machtdistanz bedeutet große Akzeptanz von Hierarchien, niedrige Machtdistanz steht für Gleichberechtigung. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 161 f.)
Beispiel: In Ländern mit hoher Machtdistanz wie Indien akzeptieren Mitarbeiter, dass Vorgesetzte klare Anweisungen geben und Entscheidungen treffen, ohne viel Diskussion. In Ländern mit niedriger Machtdistanz wie Schweden wird erwartet, dass Führungskräfte die Meinungen der Mitarbeiter einbeziehen und Entscheidungen gemeinsam treffen.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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