Machtdiffusion
- Andreas Armster

- vor 5 Tagen
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Machtdiffusion bezeichnet die Verteilung staatlicher Entscheidungsbefugnisse auf mehrere politische Ebenen, um Machtkonzentration zu vermeiden und durch gegenseitige Kontrolle einen Missbrauch staatlicher Macht zu verhindern. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 120 ff.)
Beispiel: Gesetze werden auf Bundesebene beschlossen, aber von den Ländern umgesetzt, sodass keine staatliche Ebene allein die volle Kontrolle über Gesetzgebung und Vollzug hat.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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