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Léon Walras

18. Juli
1 Min. Lesezeit

Léon Walras (1834–1910) war ein bedeutender französischer Nationalökonom der Grenznutzenschule. Er entwickelte die mathematische Darstellung des allgemeinen wirtschaftlichen Gleichgewichts und zeigte, wie verschiedene Märkte einer Volkswirtschaft miteinander zusammenhängen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 685)


Beispiel: Walras' Theorie erklärt, dass sich der Preis eines Produkts nicht isoliert bildet, sondern von Angebot und Nachfrage auf allen Märkten beeinflusst wird. Steigen beispielsweise die Löhne, kann dies Auswirkungen auf die Preise von Gütern und die Nachfrage der Verbraucher haben.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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