Lucky Buy
Aktualisiert: 9. Okt.
Ein Lucky Buy bezeichnet einen Unternehmenskauf, bei dem das erworbene Unternehmen unterbewertet ist. Der Kaufpreis liegt dabei unter dem bilanziellen Eigenkapital und damit unter dem tatsächlichen Unternehmenswert. Dadurch entsteht ein passivischer Unterschiedsbetrag, der nicht auf zukünftige Belastungen zurückzuführen ist, sondern den günstigen Kaufpreis widerspiegelt. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 156 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über bilanzielles Eigenkapital von 10 Mio. €, wird aber für nur 8 Mio. € gekauft. Der Kaufpreis liegt somit 2 Mio. € unter dem Eigenkapital. Dieser Betrag stellt bei einem Lucky Buy einen passivischen Unterschiedsbetrag dar und ist Ausdruck des günstigen Erwerbs.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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