Low Uncertainty-Modell
- Andreas Armster

- 26. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Das Low Uncertainty-Modell geht davon aus, dass eine hohe Preiswichtigkeit zu besserem Preiswissen führt, da Preise stärker verarbeitet und gespeichert werden. Dieses vorhandene Preiswissen ersetzt zusätzliche Preissuche. Je höher das Preiswissen, desto geringer die Notwendigkeit, weitere Preisinformationen zu suchen (negativer Zusammenhang zwischen Preiswissen und Preissuche). (vgl. Pechtl 2014, S. 77 ff.)
Beispiel: Eine Person kauft regelmäßig Kaffee und achtet stark auf den Preis. Sie weiß aus Erfahrung, dass eine Packung normalerweise etwa 6 € kostet. Im Geschäft sieht sie einen Preis von 5,90 € und kauft sofort, ohne weitere Läden zu vergleichen, weil ihr vorhandenes Preiswissen ausreicht.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius



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