Lombardsatz
Der Lombardsatz war ein Zinssatz der Deutschen Bundesbank, zu dem Banken gegen die Verpfändung von Wertpapieren kurzfristig Kredite erhalten konnten. Er wurde später durch den Spitzenrefinanzierungssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) ersetzt. (vgl. Schneck 2018, S. 623 ff.)
Beispiel: Eine Bank benötigt kurzfristig 1 Mio. € Liquidität. Sie hinterlegt dafür geeignete Wertpapiere als Sicherheit bei der Zentralbank und erhält den Kredit zum geltenden Refinanzierungssatz.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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