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Lokale Rationalität

24. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Lokale Rationalität bezeichnet die Orientierung von Organisationseinheiten an ihren eigenen, begrenzten Zielen und Teilproblemen, wobei das Gesamtziel der Organisation ausgeblendet wird, sodass Entscheidungen zwar für den jeweiligen Bereich sinnvoll, für die Organisation insgesamt aber problematisch sein können. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 135)


Beispiel: Die Einkaufsabteilung entscheidet sich für den günstigsten Lieferanten, um ihre Kostenziele zu erreichen. Dabei werden Qualitätsprobleme und Lieferverzögerungen nicht berücksichtigt, die später in der Produktion zu Ausfällen führen. Die Entscheidung ist für den Einkauf lokal rational, schadet aber dem Gesamterfolg des Unternehmens.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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